Mike Gorden, Schriftsteller


Mein Blog

Mike Gorden Devotionalien

11.09.2019 - Neue Devotionalien sind angekommen

Ein Glücksgriff ist dieser Kugelschreiber. Er ist eines Autors würdig. Ich hatte bis jetzt nur selten einen, der so gut in der Hand lag. Für die nächsten Lesungen bin ich also bestens ausgestattet.

(Hier könnte Dein Kommentar stehen.)

03.09.2019 - Endlich ein Exposé!

Drei Jahre hat es gedauert, in denen ich an den Exposés für meine Reihe herumgedoktort habe. Den anderen hat das Ergebnis nur mäßig gefallen und mir - ehrlich gesagt - auch nicht. Vertrackt fand ich vor allem die Inhaltsangabe. Ich habe versucht, die Handlung so kurz wie möglich zusammenzufassen. Das ist bei den vielen ineinander verflochtenen Handlungssträngen sehr schwierig und das Resultat war immer viel zu lang, weil ich nichts weglassen mochte, das aus meiner Sicht wichtig war. Immerhin liebe ich jede meiner Figuren. Sonst hätte ich sie nicht geschrieben.

Heute morgen habe ich den Kram wieder einmal frustriert in die Ecke geschmissen und mich gefragt, was eigentlich der zentrale Handlungsstrang ist, wenn nicht einmal ich ihn erkenne, der ihn doch geschrieben haben muß. In meiner Verzweiflung fing ich an, ein Soziogramm zu zeichnen, wie die Figuren über welche Handlungen miteinander zusammenhängen. Auch das wurde komplizierter und komplizierter. Ich wünschte mir eine dritte Dimension herbei, um alles darstellen zu können. Dann eine Vierte.

Schließlich war ich wieder davor, alles hinzuschmeißen und ging geistig einige Meter zurück, um von oben auf das Geschehen zu blicken. Plötzlich öffnet sich die imaginäre Wolkendecke über mir, ein Sonnenstrahl lugt hervor und beleuchtet die Szenerie. Ich erblicke in den einander gegenüberliegenden Ecken meiner Graphik zwei Knoten, in denen fast alle Handlungen zusammenlaufen. Endlich! Der zentrale Konflikt!

Hast Du das auch, daß Du manchmal den Wald vor Bäumen nicht siehst? Kurzentschlossen lösche ich den gesamten Text, den ich vorher geschrieben habe und fange neu an. Nach einer Viertelstunde ist ein Exposé fertig, das um einiges runder ist, als alles, das ich vorher geschrieben habe, das es einem Fremden ermöglicht, sich einen schnellen Überblick über meine Geschichte zu verschaffen und das… nur halb so lang ist, wie es sein darf!

Das neue Exposé geht von den beiden zentralen Knoten aus und baut darauf die Handlung auf. Am meisten befremdet mich, daß nur wenige meiner handelnden Figuren darin vorkommen und auch die nur eher am Rande. Der zentrale Konflikt befand sich nämlich die ganze Zeit dahinter und hat mit den meisten Figuren nur wenig zu tun!

Ich weiß noch nicht, ob das gut ist. Es zeigt mir aber, daß der Stoff noch komplexer ist, als ich dachte. Jetzt freue ich mich wieder auf die kommenden Fortsetzungen. Es gibt noch viel zu schreiben.

In diesem Sinne bleib' gespannt!
Dein Mike

(Hier könnte Dein Kommentar stehen.)

meine Lesung am 23.08.2019 in der Lilie

23.08.2019 - Meine erste selbst organisierte Lesung!

Die Lesung in der Lilie hat richtig Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich mein nächstes Buch vorstellen darf. Therapiehund Debby hat übrigens die ganze Zeit toll auf mich aufgepaßt. Findest Du nicht auch? Danke an Magnus Meyer für die tollen Bilder!

(Hier könnte Dein Kommentar stehen.)

Dritter Teil um Mike und Maurice

22.08.2019 - Ein Urlaub mit Folgen!

Auch der dritte Teil der Geschichte um Mike und Maurice nimmt bereits Formen an. Ein gemeinsamer Urlaub nimmt einen unerwarteten Verlauf. Eines Morgens liegt bei Ebbe ein Toter im Schlick. Auf einer Insel, auf der seit dem Krieg noch nie jemand ermordet wurde, führt das zu großen Verwicklungen. Maurice will helfen, aber man will seine Hilfe nicht…

(Hier könnte Dein Kommentar stehen.)

Geheimprojekt, Wort 50.000: gefühlvoll

08.08.2019 - Gefühlvoll!

Ich kann auch gefühlvoll. Mein Geheimprojekt spielt in einem völlig anderen Hauptgenre. So anders, daß ich überlege, die Geschichte unter einem eigenen Pseudonym zu veröffentlichen. Auch hier spielt Science Fiction eine wichtige Rolle und es geht zwischendurch rasant zur Sache, so wie in einem Thriller. Die Haupthandlung verläuft aber in völlig anderen Bahnen.

Was meinst Du? Ja, genau Du! Sollte ein Schriftsteller sich an sein Genre halten oder mit mehreren Pseudonymen arbeiten, falls er in eine andere Schublade wechselt? Klick auf dem Link unter dem Beitrag und schreib' mir Deine Meinung dazu. Sie ist mir wichtig. Du bist mir wichtig.

(Hier könnte Dein Kommentar stehen.)

SOS - Save Our Ship! eine Anthologie zur Klimakatastrophe.

28.07.2019 - Kurzgeschichte gespendet!

SOS - Save Our Ship! eine Anthologie zur Klima­kata­strophe. So heißt ein Sammelband, den Gerhard D. Wulf gerade über Epubli herausgegeben hat. Eine Geschichte in diesem Buch durfte ich beisteuern. Es handelt sich dabei um eine gekürzte Version von »Eis XXIX«, einer Geschichte, in der der Klimawandel plötzlich auf unerwartete Art Fahrt aufnimmt und in einem dystopischen Szenario endet, das so niemand erwartet hat.

Aber auch die anderen Beiträge sind spannend. Also: Klickt auf das Bild und kauft das Buch. Der Erlös geht an die Bewegung »Fridays for Future«.

Mike Gorden Autorenphoto

23.08.2019 - Lesung im »Kulturbistro Lilie«

Ich lese aus meinem Roman »Gefahr von der anderen Seite«. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ich lese verschiedene Passagen aus meiner Geschichte und plaudere zwischendurch aus dem Nähkästchen. Wer meine Helden näher kennenlernen möchte, oder wissen will, wie es nach dem ersten Buch weitergeht, der/die ist hier richtig. Wer nur neugierig ist, warum ich auf dem Bild diesen dusseligen Metallring hochhalte, auch.

12.07.2019: Befriedigung

Befriedigung

Mein Geheimprojekt: Wort Nummer 40.000 lautet »Befriedigung«. Das ist sehr sinnig! Wenn dieses Buch jemals herauskommt, wird es den Markt ordentlich aufmischen, denn ich habe es geschafft, einen wirklich einmaligen Inhalt zu produzieren.

Wie Du siehst, sind die einzelnen Kapitel viel länger, als in meinen Thrillern. Das hat seine Gründe.

Wie es weitergeht? Bleib' gespannt!
Dein Mike

(Hier könnte Dein Kommentar stehen.)

07.07.2019: Eine Lanze für den Buchhandel!

Ich lese in Autoren- und anderen -foren regelmäßig, daß sich einzelne Mitglieder über den stationären Buchhandel beschweren. Er hielte für den jeweiligen Autor nicht genügend Ressourcen bereit, führe keine Verkaufsaktionen durch und nähme keine Ware in Kommission. Bestellt man doch mal selbst ein Buch, müßte man zweimal laufen – zum Bestellen und zum Abholen. Tenor ist dann regelmäßig, daß die Buchhandlungen doch selbst an ihrer Misere schuld wären und sich nicht wundern müßten, daß die Kunden dann bei Amazon bestellen. Amazon könnte alles viel besser, würde direkt nach Hause liefern. Die Autoren würden mehr Geld verdienen. Die Bücher wären am nächsten Tag da und man müßte sein Haus nicht einmal verlassen.

Da frage ich mich: Was ist eigentlich so schlimm daran, sein Haus zu verlassen? Vielleicht stellt sich diese Frage auch nur mir. Ich entstamme nämlich einer Zeit, in der Versandhandel noch eine exotische und allseits belächelte Randnotiz der Geschichte war und der Versandmarkt ein sehr übersichtlicher. Heute liefern Monopolisten und große Ketten vor die Haustür. Sind es da nicht mittlerweile die Buchhandlungen, die die kuriose Randnotiz der Geschichte darstellen? Gehört die Zukunft den Monopolisten?

Jeder, der diesen Gedankengang einmal zuende gedacht hat, weiß, daß es so nicht funktioniert. Die Kunden profitieren am meisten, wenn der Wettbewerb frei ist. Was passiert, wenn wenige, große Anbieter den Markt unter sich aufteilen und die Preise und die Qualität des Services bestimmen, kannst Du Dir in der Autoindustrie und bei der Vermarktung von Fußballrechten ansehen. Ich persönlich finde das Ergebnis abstoßend.

Die Buchhändler sind Teil des freien Wettbewerbs. Der örtliche Buchhandel - der aus Kaufleuten besteht - muß eine betriebswirtschaftliche Entscheidung treffen, welche Bücher er/sie sich aufs Lager legt. Buchhandlungen normaler Größe haben nämlich nur Platz für einige hundert Bücher. Das will genau geplant sein und für einen einzelnen Autoren 20 Exemplare in die Auslage zu legen, lohnt sich eben wirklich nur für absolute Bestseller. Diese Entscheidung mag im Einzelfall falsch sein. Sie muß aber respektiert werden. Immerhin liefert der Großhandel fehlende Bücher über Nacht. Meine örtliche Buchhandlung wollte meine Bücher auch zuerst nicht. Dann sorgt man halt dafür, daß so viele Leute danach fragen, daß am Ende alle davon profitieren: Autor, Buchhändler und Leser 😇

Ein freier Wettbewerb ist nicht zum Nulltarif zu haben. Für niemanden. Nicht für den Buchhandel, nicht für uns Autoren und auch nicht für den Leser. Jeder muß sein Teil dazu beisteuern. Die Buchhandlung bei uns im Stadtteil tut das mit Lesungen, liebevollen Verkaufsaktionen und persönlichem Einsatz hinter und vor der Ladentheke. Ich als Autor und Leser tue es dadurch, daß ich meine Bücher nicht exklusiv bei Amazon anbiete und daß ich gerne zweimal zur Buchhandlung laufe, um selbst ein Buch zu kaufen. Wobei ich das nicht müßte. Wenn ich das Buch telephonisch bestelle, muß ich nur einmal laufen. Vielleicht liefert der Händler sogar außer Haus. Aber meine Hunde danken mir die vielen Spaziergänge!

Die Versorgung auf dem Lande war auch früher schon schwierig. Ich verstehe, daß deswegen einige Leute im Versandhandel bestellen (wobei es da auch gute Alternativen zum großen "A" gäbe). Das kann in solchen Fällen sogar nachhaltig sein. Mich wird es aber nicht daran hindern, weiterhin den stationären Buchhandel zu unterstützen und ich hoffe, Dich auch nicht. Gerade, weil sie nicht immer das tun, was wir von ihnen erwarten, sondern auch eigene Konzepte und Ideen haben!

(Hier könnte Dein Kommentar stehen.)

04.07.2019: meine Umgangssprache

nonsens

Die Rechtschreibkontrolle von Word ist heute wieder nur bedingt hilfreich. »Nonsens, der hat Hunger.« ist für mich keine wirkliche Alternative.

Wichtiger ist für Dich aber, wo dieses Fragment herkommt. Es befindet sich nämlich im dritten Kapitel einer noch namenlosen Geschichte, die direkt an den »gefrorenen Urknall« anknüpft: Mike und Maurice fahren zusammen in Urlaub. Zum ersten Mal sind die Beiden länger als einen Tag allein. Natürlich läuft da nicht alles nach Plan…

Wie es weitergeht? Bleib' gespannt!
Dein Mike

(Hier könnte Dein Kommentar stehen.)

23.06.2019: Mein Buch ist mega, weil…

An dieser Aktion der Autorenwelt nehme ich doch gerne teil. #MeinBuchIstMegaWeil … die beste Science Fiction zunächst ganz unscheinbar daherkommt. Eine winzige Änderung im Gefüge des Universums genügt, um die Welt aus den Angeln zu heben. Nicht, weil die Änderung so gefährlich wäre, sondern weil wir Menschen eben so sind, wie wir sind. Nachzulesen ist all das in meinem Debutroman »Gefahr von der anderen Seite«.

Aber wem erzähle ich das ;-)

13.06.2019: erste Rückmeldung von einem Verlag

Heute habe ich zum ersten Mal eine dezidierte Rückkopplung von einem Verlag erhalten, bei dem ich eines meiner Manuskripte eingereicht habe. Das ist etwas besonderes, weil Verlage üblicherweise nicht einmal eine Eingangsbestätigung versenden und auch eine Ablehnung weder kommunizieren, noch begründen.

Der Hybrid Verlag ist da anders. Es gab eine freundliche Eingangsbestätigung und bereits nach drei Wochen die Rückmeldung. Da können sich 90% der anderen Verlage eine Scheibe von abschneiden!

Deswegen finde ich es besonders schade, daß sie mein Manuskript abgelehnt haben. Die Rückmeldung war freundlich und überaus konstruktiv für mich: Letztlich bemängelt haben sie einige stilistische Schwächen, bei denen ich mich verbessern muß und werde. Nachdenkenswert war für mich aber der Punkt, daß sie fanden, daß mein Plot zu breit angelegt wäre und sie deswegen davon ausgehen, daß die Geschichte sich in Nebenhandlungen verzetteln würde.

Spontan dachte ich mir »Warum lest ihr mein Manuskript denn nicht ganz? Dann seht ihr doch, daß die vielen ineinander verwobenen Handlungsstränge einen Sinn haben und auf ein befriedigendes Ende hin laufen.« Erst später fiel mir auf, daß ein Verlag das bei der Vielzahl an Manuskripten, die sie erhalten, überhaupt nicht leisten kann.

Daraus ergibt sich für mich die Frage: Will ich so stromlinienförmig werden, daß der Plot übersichtlich genug für ein Exposé wird?

Für die Buchreihe, die ich mit »Gefahr von der anderen Seite« und »Der gefrorene Urknall« begonnen habe, muß ich die Frage ganz klar verneinen. Die Vielzahl der handelnden Figuren, die alle ihren Beitrag zur Geschichte leisten und die ich im Verlauf der letzten drei Jahre liebgewonnen habe, machen das völlig unmöglich. Würde ich sie entsprechend zusammenstreichen, wäre es nicht mehr dieselbe Geschichte. Vor allem wäre es keine Geschichte, die ich aufschreiben wollte!

Bei dem noch namenlosen Spin-Off, das ich vor einigen Wochen begonnen habe, und in dem lediglich Mike und Maurice als Protagonisten auftreten, liegt die Sache anders. So wie sie sich bis jetzt entwickelt, wird diese Geschichte kürzer und knackiger werden. Vielleicht reiche ich sie nach der Fertigstellung beim Hybrid Verlag ein. Ich mag die Jungs und Mädels da nämlich wirklich, und finde, sie haben mich verdient 😇

(Hier könnte Dein Kommentar stehen.)

01.06.2019: neue Autorenphotos

neue Autorenphotos

Es ist soweit: In der vergangenen Woche haben wir meine ersten Autorenphotos fertiggestellt. Jetzt kannst Du endlich sehen, wie alt ich wirklich bin. Erschütternd, nicht wahr?

Meine kleine Inspiration Debby hat es sich nicht nehmen lassen, mich auf dieser Tour zu begleiten. Der Torfhafen ist in der Nähe und sie war zwischendurch ausgiebig baden, so wie es alle Retriever lieben. Aber das sieht man fast gar nicht.

Meine Rechtschreibkontrolle hat eindeutig zu viel Harry Potter gelesen, denn sie wollte sehr nachdrücklich »Aurorenfotos« schreiben an stelle von »Autorenphotos«. Vielleicht sollte ich ihr auch einmal den Torfhafen zeigen…

18.05.2019: Science-Fiction Autor von der Forschung rechts überholt

Autor von der Forschung rechts überholt

So kann das kommen. Kaum ist meine Kurzgeschichte »Eis XXIX« veröffentlicht, wird wieder eine neue Modifikation von Wassereis entdeckt. Ich bin gespannt, wie lange »Eis XXIX« noch Zukunftsmusik bleibt.

Das ist das Besondere an Hard Science Fiction: Du schläfst einige Male drüber und plötzlich ist die Geschichte keine Zukunftsmusik mehr. Neue Modifikationen von Eis müssen keine solch katastrophalen Eigenschaften haben, wie das Eis XXIX in meiner Kurzgeschichte. Dennoch ist es eine unbestreitbare Tatsache, daß wissenschaftlicher Fortschritt auch immer seinen Preis hat. Nachzulesen ist all das hier: »Eis XXIX«.

11.05.2019: Erste öffentliche Lesung auf der Fabula-est in Solingen

Erste öffentliche Lesung auf der Fabula-est

Die Teilnahme an dieser kleinen, aber feinen Messe mit ca. 60 (überwiegend Selbstpublizierer) Autoren hat Spaß gemacht und in mir die Lust geweckt, es auch auf den größeren Messen zu versuchen.

Auch die Lesung lief nach Plan. Bisher habe ich nur im privaten Kreis vor handverlesenem Publikum gelesen und noch nicht öffentlich. Die Zahl der Zuhörer war ob der frühen Stunde übersichtlich. Es scheint sich aber niemand fremdgeschämt zu haben und an einer Stelle, wo es vom Inhalt her plausibel war, wurde sogar gelacht. Für meine allererste Lesung war das okay und die nächsten werden sicherlich besser.

Du möchtest mich buchen? Frag mich!

04.05.2019: Schreibwettbewerbe

Ich wurde heute nach meiner Meinung zu Schreibwettbewerben gefragt. Hier ist meine Antwort:

Keine Ahnung. Ich konnte noch an keinem teilnehmen, weil immer eine der Randbedingungen nicht gepaßt hat. Der Markt für Autoren, die mit 56 einen 600-seitigen SciFi-Thriller schreiben, ist übersichtlich.

Um die Teilnahmekriterien der meisten Wettbewerbe zu erfüllen, müßte ich vermutlich jung, dynamisch und weiblich sein, in irgendeiner Region wohnen, von der ich noch nie etwas gehört habe und Kurzgeschichten schreiben, am besten für Kinder.

(Hier könnte Dein Kommentar stehen.)

30.04.2019:

Das Schreiben an sich ist eine ganz einfache Sache. Die wahren Herausforderungen im Leben eines Autors zeigen sich erst hinterher. Beispielsweise, wenn Du einen brillanten Text mit 6.000 Anschlägen verfaßt hast und erst hinterher siehst, daß Du nur 2.700 Anschläge zur Verfügung hattest.

18.04.2019: Die Rohfassung ist fertig!

Die Rohfassung ist fertig!

Nach knapp einem Jahr Planung und Schreibzeit gibt es wieder eine fertige Geschichte. Sie reicht vom Umfang her sehr knapp an meinen ersten Roman »Gefahr von der anderen Seite« heran, wird also auch wieder ein ziemlicher Wälzer werden. Inhaltlich ist es eine Art Fortsetzung, auch wenn sie - wie die erste Geschichte - in sich abgeschlossen ist. Sie spielt aber im selben Multiversum und Du kennst viele der handelnden Personen bereits.

Die Pariser Stadtgeschichten gehen also weiter. In diesem Sinne: bleibt gespannt!

10.04.2019: Warum sind meine Bücher nicht über Kindle Unlimited erhältlich?

Meine Bücher sind bei Amazon weder über Kindle Unlimited, noch als Kindle Deal zu beziehen. Der Grund dafür ist folgender:

Um an diesen Programmen teilzunehmen, müßte ich meine Bücher exklusiv nur über Amazon anbieten. Ich würde damit mehr Downloads erhalten und vermutlich mehr Geld verdienen. Amazon ist in meinen Augen aber ein Monopolist, der seine Marktmacht mißbraucht, um seine Mitbewerber - insbesondere den stationären Buchhandel - vom Markt zu verdrängen.

Ich glaube aber an einen Buchmarkt, der seine Kraft aus der Vielfalt schöpft. Ich glaube an qualifizierte Beratung im stationären Buchhandel. Ich glaube daran, daß ich als Selbstpublizierer darauf Einfluß nehmen kann, daß gute, unabhängige Literatur überall verfügbar ist. Verfügbar sein muß. Deswegen kannst Du meine Bücher nicht per Flatrate lesen, sondern mußt sie kaufen. Ich glaube, daß meine Bücher das wert sind. Mir und Dir. Ich glaube, daß alle Bücher das wert sind!

Deswegen unterstütze ich keine Monopolpolitik. Ich kann nicht verhindern, daß meine Bücher auch über Amazon verkauft werden. Das wäre auch nicht in meinem Interesse, denn Amazon ist ein großer und guter Buchhändler. Einer von vielen, und so soll es bitte auch bleiben!

(Hier könnte Dein Kommentar stehen.)

02.04.2019: Alleinstellungsmerkmal

Ich wurde heute nach meinem Alleinstellungsmerkmal gefragt. Hier ist meine Antwort:

Ich kann schwierige Sachen verständlich erklären und ich habe die Phantasie, mir diese schwierigen Sachen erst auszudenken.

Auf Deutsch: Ich kann ein Problem lösen, das es ohne mich nicht gäbe 😇

(Hier könnte Dein Kommentar stehen.)

25.03.2019: Mord bei hundertzwanzigtausend Worten!

Am Wochenende ist der größte anzunehmende Unfall geschehen, der einem Schreiberling passieren kann, der seinen Figuren bei der Entwicklung der Geschichte freie Hand läßt: bei 120.000 Worten ist ein Mord geschehen.

Warum ist das schlimm? Nun, normalerweise geschieht ein Mord am Anfang der Geschichte und es braucht den Rest der Geschichte, um ihn aufzuklären. Meine Geschichte ist aber bereits jenseits der Siebzig (Prozent). Es hat bis jetzt gedauert, um den unfreiwilligen Rahmen für diesen Mord zu schaffen. Die anderen Handlungslinien sind alle fast abgewickelt und ich hatte schon das letzte Dutzend Kapitel strukturiert. Jetzt stehe ich wieder ganz am Anfang.

Mir stellt sich nun die Frage, wie ich die Leiche möglichst unauffällig und ohne große Folgen für den Fortgang der Geschichte beiseite schaffe. Irgendwie fühlt sich das an wie Beihilfe.

Hast Du eine Idee? Schreib' sie mir. Ich bin gespannt!
Dein Mike

(Hier könnte Dein Kommentar stehen.)

18.03.2019: Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse

Die Buchmessen gehören zu den zentralen Ereignissen im Jahr eines Autors. Ich habe mir vorgenommen, mein Autorenleben langsam angehen zu lassen und bin deswegen in Leipzig noch nicht persönlich vertreten. Endless Creative hat mir aber bereits eine Reihe toller Werbemittel entworfen, die ich euch hier präsentiere.

Der Selfpublisher-Verband e.V legt meine Materialien an seinem Stand (Nr. 506 in Halle 5) aus und Sabine vom Literaturblog MeinOrt verteilt mein Material in ihren Goodie-Bags. Fragt einfach danach!

Du möchtest ein Lesezeichen? Schreib mir!

05.03.2019: Hunderttausend

Hunderttausend

Worte habe ich schon wieder geschrieben. Zum zweiten Mal wird eine meiner Geschichten also länger als vierhundert Seiten. Dabei hat es noch nicht einmal einen Showdown gegeben und keine der Handlungslinien nähert sich bislang ihrem Ende. Ich mußte sogar schon Material für einen dritten Teil beiseite legen und einige der Ideen ergeben genügend Substanz für ein kleines Spin-Off nur mit Mike und Maurice. Dann verfolge ich noch ein Geheimprojekt, das bereits die 25.000 Worte überschritten hat, und an dem ich auch fleißig schreibe. Ich wünschte, der Tag hätte mehr Stunden.

Die Handlung spitzt sich zu, aber Maurice beweist, daß er auch in bedrohlichen Situationen den Überblick behält. Mike muß sich gegen einen Erpresser wehren, der seine eigenen Freunde gegen ihn einsetzt. Amélie verliebt sich so sehr, daß sie ihre stärksten Prinzipien in Frage stellt.

Bald geht's weiter, also bleib' gespannt!
Dein Mike

(Hier könnte Dein Kommentar stehen.)

02.03.2019: Eis XXIX auf englisch

Gerne würde ich alle meine Geschichten auch einem fremdsprachigen Publikum präsentieren. Mit den Romanen werde ich wohl oder übel warten müssen, bis sich ein Verlag meiner erbarmt. Das Geld für den professionellen Übersetzer, der dazu nötig wäre, habe ich nicht.

Eine englische Übersetzung meiner wissenschaftlichen Kurzgeschichten ist dagegen ein lösbares Projekt. Das für die Beschreibung der wissenschaftlichen Anteile nötige Vokabular ist mir aus meiner Studienzeit noch präsent und beim Feintuning von Satzbau und Grammatik hilft mir Timmy, einer meiner engsten Freunde.

Auch das Übersetzen ist mühsam und kleinteilig. Mehr als eine Seite pro Tag schaffen wir nicht, ohne hinterher mit Kopfschmerzen auf dem Sofa zu liegen. Aber in Laufe der nächsten Wochen gibt es an dieser Front bestimmt Neuigkeiten.

In diesem Sinne: bleib' gespannt!
Dein Mike

23.02.2019: Im wirklichen Leben…

…habe ich natürlich auch Verpflichtungen. Auch wenn ich am liebsten den ganzen Tag vor mich hin schreiben würde, habe ich noch einen Beruf, mit dem ich meinen Lebensunterhalt verdiene. Daher schreibe ich meist erst nach Feierabend. Tagsüber führe ich einen kleinen Versandhandel mit angeschlossenem Ladengeschäft.

an der Nähmaschine

Das ist ein Job, der mir ebenfalls viel Freude bereitet. Nicht nur, weil ich viel Kontakt mit Menschen habe, sondern auch, weil es mir die Möglichkeit gibt, einem anderen Hobby zu frönen: dem Nähen!

Handarbeiten habe ich schon immer gerne gemacht. Zum Nähen bin ich gekommen, als mein damaliger Partner und ich un den frühen Neunzigern die Geschäftsidee für einen Versandhandel mit selbst genähten Ledergürteln und -armbändern entwickelten. Die Artikel, die wir verkaufen wollten, gab es nämlich in der von uns gewünschten Qualität noch nirgendwo zu erwerben.

Die Grundfertigkeiten zum Nähen von Leder habe ich tatsächlich in einem Volkshochschulkurs erworben. Ich war der Exot zwischen diversen mittelalten Damen, die sich zusammen mit mir in die Techniken und Feinheiten der Nähkunst einweisen ließen. Nur habe ich halt keine Strampelanzüge genäht, sondern Paspeltaschen in eine Lederweste eingearbeitet.

Du möchtest mehr wissen? Dann bleib' gespannt!
Dein Mike

12.02.2019: Meine Bücher auf dem Wühltisch? Nein!

Die Dinge sind manchmal komplizierter als sie scheinen. Heute hat sich mir die Frage gestellt, ob ich es möchte, daß meine Bücher bei Aldi zu kaufen sind. Meine Bücher auf dem virtuellen Wühltisch neben schnittfestem Wasser aus Qualzucht für 2,99 Euro das Kilo?

Ich habe mich spontan entschlossen, daß ich das nicht will. Diese Preis-ganz-unten-Qualität-ganz-unten Philosophie ist nicht das, was ich mit dem, was ich schreibe, verkörpern will. Ich werde diese Situation zusammen mit der Neuauflage meines Buches in den nächsten Wochen bereinigen.

Natürlich verkaufe ich meine Bücher auch beim Quasi-Monopolisten Amazon. Schweren Herzens. Ich habe mir meine Entscheidung damals nicht einfach gemacht. Mein persönlicher Kompromiß sieht derart aus, daß ich mich entschlossen habe, einen Verkauf über KDP (Kindle Direct Publishing) zu boykottieren, es aber zu tolerieren, wenn mein Buch von einer Vertriebsplattform dort eingestellt wird.

Die Frage ist halt immer, ob man bereit ist, auf eventuelle Verkäufe zu verzichten, um dafür etwas zu tun oder zu lassen, das man für richtig hält. Ich bin mir da noch nicht sicher, wieviel Verkaufserfolg ich bereit bin, zu opfern. Eine Möglichkeit wäre es beispielsweise, BoD die e-Bookverkäufe zu entziehen und stattdessen über Tolino Media nur den stationären Buchhandel und ihre Verkaufsplattformen zu beliefern.

Wie ist Deine Meinung zu diesem Thema? Schreib sie mir!
Dein Mike

(Hier könnte Dein Kommentar stehen.)

01.04.2019: Kommentar von Mike

Es ist traurig, aber wahr, daß der Aufwand, ein Buch speziell bei Aldi aus dem Sortiment zu nehmen, nicht vertretbar ist. Da habe ich meine Möglichkeiten zu hoch eingeschätzt :-(



31.01.2019: Social Media

Bei mir kommen die sozialen Medien etwas kurz. Das hängt damit zusammen, daß ich viel lieber an meinen Geschichten schreibe, als Werbung für sie zu machen. Mir liegt es außerdem nicht, meine Gedanken auf 140 oder 280 Zeichen einzudampfen. WhatsApp – was ist das?

Ich bin auch kein begnadeter Photograph. Ich bin Autor, weil ich viel und gut schreibe. Den Sinn dahinter, Werbung für meine Texte auf einer Plattform zu machen, auf der nur Bilder erlaubt sind, verstehe ich nicht. Einige meiner Autorenkolleg*en sind sehr erfolgreich damit. Ich kann aber nur schreiben. Aber das sagte ich schon.

Neulich habe ich doch ein Konto bei Instagram eröffnet. Ich hatte diese Webseite bis dato noch niemals aufgerufen. Ja, ich weiß, daß sich das komisch anhört. Ist aber wahr. In einem eigenen Browser, den ich noch nicht für Soziale Medien benutzt habe. Mit einer neuen e-Mailadresse, die ich… das sagte ich schon. Nach dem ersten Einloggen sehe ich auf meinem Bildschirm eine Liste von Leuten, denen ich 'folgen' soll. Was soll ich sagen: Ich kannte alle davon!

Ich habe das Konto nach diesem Erlebnis wieder deaktiviert. Ein Löschen war anbieterseitig nicht vorgesehen. Mit Unternehmen, die unter dem Schutz meiner privaten Daten das Sammeln derselben verstehen, arbeite ich nicht zusammen. Aus genau diesem Grund werde ich mittelfristig auch mein privates Konto bei Facebook schließen. Damit wird meine eigene Webseite MikeGorden.de mein Hauptkommunikationsmedium, denn das Autorenprofil von Mike Gorden ist danach verwaist.

Zum Glück schreibe ich, weil es mir Spaß macht und nicht, weil ich davon leben muß. Deswegen kann ich mir diese Arroganz leisten. Wenn Du es aber geschafft hast, mich hier zu finden, schaffen das vielleicht auch andere. Erzähle anderen von mir und von meinen Geschichten. Ich verspreche, euch nicht zu langweilen.

In diesem Sinne: Bleib' gespannt!
Dein Mike

(Hier könnte Dein Kommentar stehen.)

30.01.2019: Eis XXIX

Meine Kurzgeschichte ängstigt mich. Sie ist mittlerweile auf 6.000 Worte gewachsen. Leider macht das die Geschehnisse in ihr aber nicht weniger beängstigend. Ein Zauberlehrling macht eine Entdeckung und verliert die Kontrolle darüber, weil er einen Fehler macht. Danach reißen die Ereignisse ihn in den Abgrund.

Mich beunruhigt dabei nicht die Geschichte an sich. Was mir wirklich Sorgen macht, ist die Unausweichlichkeit der Ereignisse, weil die Menschen eben sind, wie sie sind. Eine Menschheit, die in Krisen einig zueinander stünde, hätte die Herausforderung gemeistert, die ich ihr mit der Entdeckung von Eis XXIX gestellt habe. Eine Menschheit, die aus Hunderten untereinander zutiefst zerstrittener Nationen besteht, hat dagegen keine Chance bei einer wirklichen, globalen Bedrohung.

Klingelt es da bei Dir? Ersetze mal den Ausdruck 'Eis XXIX' durch das Wort 'Klimawandel'. Er geht nicht so schnell, aber er ist ebenso unausweichlich. Befeuern tun ihn Autokraten, die ihn aus purer Gier leugnen; 'Demokratien', die nicht mehr vom Volk regiert, sondern von Myriaden an Lobbyisten beeinflußt werden mit Politikern, die lieber an ihre Wiederwahl denken, als an das, was für ihr Land gut wäre; Populisten, die Phrasen dreschen und die Bevölkerung spalten; soziale Medien, die diese Entwicklung beschleunigen bzw. sie überhaupt erst möglich gemacht haben.

Ich habe Angst, meine Geschichte zu veröffentlichen. Weil niemand aus ihr lernen wird.

Was soll ich jetzt tun? Schreib' mir, was Du denkst!

Herzlichst
Dein Mike

(Hier könnte Dein Kommentar stehen.)

21.01.2019: Das Setup

für den zweiten Teil meines Romans ist umfangreich geraten. Wir treffen die meisten Protagonisten aus dem ersten Teil wieder und auch einige Neue. Maurice gerät gleich zu Beginn in Schwierigkeiten, aber das erwarten wir von ihm nicht anders, oder? Amélie und Francine sind mir im ersten Teil besonders ans Herz gewachsen. Sie bekommen Hauptrollen. Mike hat es in der Redaktion nicht einfach. Ob die neuen Praktikanten ein Glücksgriff sind, muß sich erst noch erweisen.

Klotho muß sich einer neuen Bedrohung erwehren, die keine Kosten und Mühen scheut, ihre Organisation zu infiltrieren. Auch am CERN gehen seltsame Dinge vor und Dr. Lies spinnt eine neue Intrige. Ein Hedgefonds übernimmt das 'Magazine'. Cambridge (UK) wird ein neuer Handlungsschwerpunkt. Dort passieren Dinge, deren Tragweite sich erst spät erweist.

Da hatte ich schon 50.000 Worte geschrieben, ehe die eigentliche Geschichte Fahrt aufnimmt. Ein Toter wird bei Stalingrad gefunden. Es scheint aber fast unmöglich, ihn zu identifizieren. Das Team um Kommissar Georges Lefebvre hat alle Hände voll zu tun.

Was das alles mit Francines Hund zu tun hat, der plötzlich schwer erkrankt… bleib' gespannt!

13.01.2019: Beschränkung auf das Wesentliche

Du hast mein Blog mit Gewinn gelesen, würdest aber gerne das eine oder andere kommentieren? Das geht nur über die e-Mailfunktion in der rechten Spalte. Der Grund dafür ist eine Geschichte, die ich Dir heute erzählen möchte.

Der Autor von Welt benötigt heutzutage ein eigenes Blog. So steht es überall geschrieben. Also ist es wahr. Ein Blog benötigt ein CMS. Das gehört sich so. Ich habe WordPress gewählt.

Also installieren (Wozu brauche ich eigentlich eine Datenbank?), Plug-Ins aussuchen und einrichten. Nach einigen Tagen hatte ich alles hübsch und funktional fertiggestellt und habe losgelegt. Das erste Aha-Erlebnis kam schon nach wenigen Tagen. Ein Plug-In wollte sich updaten. Nach dem Update waren aber die Einstellungen weg, die ich in den Stylesheets gemacht hatte, weil das Plug-In das nicht anders zuließ. Ärgerlich. Da das regelmäßig passierte, mal ein Plugin, mal auch das gesamte WordPress, fing ich irgendwann an, meine Einstellungen separat zu speichern.

Plötzlich gab es Spam im Gästebuch. Gut, auch dagegen gibt es ein Plug-In. Die Besucher mußten von nun am Captchas lösen. Sicherheit geht vor Benutzerfreundlichkeit.

Dann kam nach einem halben Jahr ein Upgrade des WordPress auf eine neue Version. Installiert, Seite aufgerufen. Alles weg. Das Upgrade hatte die Datenbank zerschossen und zwar so gründlich, daß ich alles komplett hätte neu aufsetzen müssen.

Danach war ich ziemlich angefressen. Zum Glück kann ich dank der Hilfe und Geduld eines lieben Freundes (DANKE Martin!) ein klein wenig CSS und HTML. Damit kommt man überraschend weit. So habe ich anstelle von Plug-Ins eine Reihe statischer HTML-Seiten aufgesetzt und miteinander verknüpft. Insgesamt ein halber Tag Arbeit.

Das Ergebnis siehst Du hier. Es fehlen der Schnickschnack und das Bling-Bling. Kein Gästebuch, kein Kalender und keine Kommentarfunktion mehr. Dafür ist es hübsch und funktioniert reibungslos, zukunftssicher und vor allem schnell. Du kannst nicht automatisch kommentieren, aber ich verspreche, sachliche und höfliche Kommentare, die ich per Mail erhalte, kurzfristig einzustellen.

Mein Blog schreibe ich jetzt direkt in HTML. Das geht ebenso schnell, wie es ins WordPress einzutippen und nachzubearbeiten. Sagte ich schon, daß ich gut schreiben kann?

12.01.2019: Träume II

Jeder Mensch träumt. Träume gehören zu einem gesunden Schlaf wie Essen und Trinken zum Überleben. Die meisten Träume sind eine schlichte Assimilation des Tagesgeschehens. Zusammenhanglose Fetzen von Bildern und Tönen. Um bei der Allegorie zum Essen zu bleiben, sind sie das Fast Food des Schlafes. Belanglose Burger in einem Schnellrestaurant. Pommes ohne Salz.

Gelegentlich spürst Du in einem Traum aber auch unverhofft das reiche Aroma eines teuren Weines. Dann erzählt Dir Dein Traum eine Geschichte. Dann bist Du Teil einer Handlung. Einer Handlung mit unerwarteten Wendungen, die Dich auch nach dem Aufwachen noch lange festhält.

Ich habe mich entschlossen, meine Träume ernst zu nehmen und die Geschichten, die ich darin erlebe, aufzuschreiben. Deswegen träumen auch meine handelnden Figuren und deswegen bedeuten auch ihre Träume manchmal etwas.

Ob noch mehr dahintersteckt? Bleib' gespannt!

04.01.2019: Der innere Autor

Jeder muß seinen eigenen Weg zu seinem inneren Autor finden. Manche(r) ist eine Rampensau und eilt von Lesung zu Messe zu Lesung. Andere sind nur froh, wenn sie allein im stillen Kämmerlein vor sich hinschreiben dürfen. Die meisten werkeln wohl irgendwo dazwischen.

Es gibt jede Menge Regeln, die ein Schreiber angeblich befolgen muß, um ein erfolgreicher Autor zu werden. Lektoren und Graphiker beschäftigen, Verlage anschreiben, jede Menge Unterlagen in einer genau festgelegten Form bereithalten, falls man doch einmal Antwort bekommt, oder sich ein Interessierter auf Deine Heimseite verirrt (die Du natürlich vorher erstellen mußt, professionell versteht sich). Konten anlegen bei Facebook, Instagram, Twitter, Xing, LinkedIn und wie sie alle heißen. Ach ja: und Bücher schreiben. Am besten alle acht Wochen eines. Fehlerfrei und professionell layouted.

Regelmäßig posten. Am besten täglich. Auf jeden Fall aber mehrmals wöchentlich. Am besten überall etwas Verschiedenes. Hübsche Photos von der letzten Lesung auf Instagram. Einen fetzigen Link auf Twitter. Bebilderte Werbeslogans im Gesichtsbuch. Anzeigenschaltungen. Sich daneben als erfahrener Alleskönner präsentieren. »Wenn's schee' macht…« würde mein Mann sagen. »Jedem nach seiner Façon!« sage ich.

Ich halte mich für nicht photogen und meine Sprechstimme finde ich zu monoton. Ich werde meine Werke also nicht unmittelbar als Hörbuch einsprechen und Filmchen von meiner Schreibarbeit einspielen. Ich werde auch nicht jeden Tag posten, sondern nur dann, wenn ich eine gute Idee habe, worüber ich schreiben will. Warum sollte ich die meiste Zeit des Tages etwas tun, von dem ich nicht überzeugt bin?

Aber ich kann eines: Ich kann gut schreiben. Ich kann komplizierte Sachverhalte knapp und allgemeinverständlich auf den Punkt bringen. So habe ich es im Studium gelernt und das hilft mir noch heute. Und ich habe die Phantasie, mir solche komplizierten Sachverhalte überhaupt auszudenken. Und die Geduld, penibel zu recherchieren, ob beispielsweise das Wetter, das ich in einem Nebensatz beschreibe, an diesem Tag und diesem Ort auch tatsächlich so stattgefunden hat. Ich bin sogar begrenzt multitaskingfähig. Ich kann in meinem Kaufmannsladen nebenher Kunden verarzten, Jahresendbuchhaltung machen und Bettwäsche für die Ferienapartments bügeln, während ich gleichzeitig an diesem Text schreibe.

Große Shows mit Photoorgien und endoptimierte Vorstellungsdokumente wirst Du bei mir nicht zu sehen bekommen. Aber ich kann gut schreiben. Sagte ich das schon?

02.01.2019: Träume

Wieder ein Traum, den ich aufschreiben muß. Träume sind wichtig im Leben. Es wäre schade, sie zu ignorieren. Dieser gibt Substanz für eine SciFi-Kurzgeschichte: Eis XXIX heißt sie. Sie beschäftigt mich auch nach dem Schreiben tagelang. Ist es wirklich so, daß nur eine Kleinigkeit schieflaufen muß, so wie der Flügelschlag eines Schmetterlings oder das achtlose Wegschütten eines Bechers mit vermeintlich heißem Wasser, damit die Menschen ihr volles Potential zur Selbstzerstörung freisetzen? Muß es wirklich so zwingend passieren und so zwangsläufig sein, wie der Ablauf eines Computerprogramms?

Soll ich die Geschichte veröffentlichen? Ich lasse es erst einmal. Zu riskant.

27.12.2018: Wie alles begann

Ein Jahr geht zuende. Für mich ist es das Jahr, in dem ich als Autor geboren wurde. Lange habe ich über meiner Geschichte gebrütet. Aus einem Traum entstand zunächst eine Kurzgeschichte. Daraus ein Setup für einen Roman. Dann - während des Schreibens - begann ich, die handelnden Personen besser kennenzulernen. Die Geschichte entwickelte sich. Neue Personen tauchten auf. Ein Mörder. Eine Geheimgesellschaft. Die Handlungsstränge verflochten sich auf immer kompliziertere Weise. So kompliziert, daß es lange gedauert hat, volle 600 Seiten, um zu einem Ende zu kommen, das allen Personen gerecht wird. Auch mir.

Dank des Lektorats meines Ehemanns und der Hilfe vieler, eifriger Testleser wurde die Geschichte geschnitten, geraspelt, gefeilt und poliert zu einem Roman. Aus Mike Gorden, dem Schreiber wurde Mike Gorden, der Autor.

Ende Juni 2018 erfolgte die Veröffentlichung des Romans - zunächst als eBook bei Bookrix. Endless Creative hat mir dafür ein tolles Cover gezaubert.

Was Mike Gorden, der Schreiber nicht wußte, war, daß mit der Veröffentlichung eines Romans die Arbeit erst anfängt. Mike Gorden, der Autor hatte von nun an alle Hände voll zu tun. Zunächst stellte sich die Frage, in welches Genre der Roman eingeordnet werden soll. Darüber hatte sich Mike Gorden, der Schreiber noch überhaupt keine Gedanken gemacht. Warum auch? Genres haben die Verlage eingeführt, um die Werke der Autoren besser einordnen zu können. Label drauf und ab in die Schublade. Was aber macht man mit einer Geschichte ohne Genre?

Das auf das allererste Cover geklatschte Label 'Fantasy' entpuppte sich schnell als Fehlgriff. Mike Gorden, der Autor mußte lernen, daß es einen Unterschied gibt zwischen Fantasy und Science Fiction, zwischen Science Fiction und Hard Science Fiction. Die letztere Beschreibung erfaßte einen Teil der Geschichte präzise. Aber was war mit dem großen Rest? War es eine Gay Romance, ein Krimi oder doch eher ein Thriller. Nach etwa sechs Wochen hat sich Mike Gorden, der Autor für letzteres entschieden. Das Label 'SciFi-Thriller' war geboren. Für eine Geschichte, die ganz trefflich zwischen einem halben Dutzend Genres gelandet ist, ist es die beste aller möglichen Beschreibungen.

Die nächste Frage ist ähnlich wichtig und für einen Autor, der zunächst nur für sich selbst geschrieben hat, noch schwieriger zu beantworten. Für wen habe ich meine Geschichte überhaupt geschrieben? Wer wird sie lesen? Wer wird sie mit Vergnügen lesen? Schwule Männer, okay. Ich bin selbst schwul und ich nehme diesbezüglich kein Blatt vor den Mund, auch wenn Sex in meinem Roman nur eine untergeordnete Rolle spielt. Schließlich wollte ich eine spannende Geschichte erzählen und keine Klischées bedienen.

Was Mike Gorden, den Autor, am meisten überrascht hat ist, daß seine größte Lesergruppe aus Frauen besteht. Gestandene Frauen, die im Leben stehen und gerne lesen. Die größte aller möglichen Zielgruppen.

Die nächste Frage, die sich stellte, ist: Wie macht Mike Gorden, der Selbstveröffentlicher, Mike Gorden, den Autor und sein erstes Buch bekannt? Werbung? Eine eigene Autorenhomepage? Social Media? Mitgliedschaft im Branchenverband? Verlage anschreiben?

Letztlich ist es eine Kombination aus allem. Es gibt Selfpublisher wie Sand am Meer. Wie überall gibt es einige Schlechte, viele Mittelmäßige und einige Gute. Der Umgangston gegenüber Selfpublishern ist allgemein ruppig. Aus der Masse herausstechen tut man in erster Linie mit Fleiß. Peu à Peu habe ich mich überall registriert, Profile angelegt, diese regelmäßig gepflegt, Leserunden abgehalten und mich um Rezensionen beworben.

Das Zentrum aller Maßnahmen ist aber eine gute Autorenhomepage, die ich heute mit diesem Blog erweitere. Ich werde Dich von hier aus mit Neuigkeiten versorgen. Zu meinem ersten Roman. Zu der Fortsetzung, an der ich bereits schreibe. Zu den Figuren in meinen Geschichten. Mit den meisten bin ich nämlich mittlerweile eng befreundet und sie sehen mir jetzt beim Schreiben über die Schulter. Walter lächelt freundlich, Mike lacht, Maurice schaut abwesend. Marie kocht einen Tee und Dr. Lies… naja.

In diesem Sinne: bleib' gespannt! Dein Mike